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KVM-Switchtechnik
Da wir auf dem Standpunkt stehen, dass nicht der Hersteller sondern die Lösung im Vordergrund stehen sollte, legen wir uns bei der Planung und Vorstellung nicht fest. Für die Planung einer Lösungskonfiguration werden grundsätzlich nur stabile und bewährte Produkten berücksichtigt. Wir möchten sicher sein, dass Sie sich sicher fühlen können!
Wir haben jedoch Lieferverträge mit allen führenden KVM-Hersteller.
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Was ist KVM-Switching?
KVM steht für "Keyboard, Video und Mouse" (Tastatur, Video und Maus). Diese drei Elemente werden gemeinsam als eine KVM-Konsole bezeichnet.
Der Hauptverwendungszweck eines KVM-Switch besteht darin, eine einzige KVM-Konsole mit mehreren Geräten zu verbinden. Dies ermöglicht Benutzern über die Konsole den Zugriff auf mehrere Computer oder Server und deren Steuerung. In den meisten Organisationen sind Server für die im Hintergrund stattfindenden Operationen zuständig, die das Geschäft am Laufen halten. Die am häufigsten verwendeten Servertypen sind Mailserver, Datenbank-/Dateiserver, Webserver und Anwendungsserver (SAP, ADP).
Aufgrund ihrer enormen Wichtigkeit werden Firmenserver normalerweise in einer sicheren, als Rechenzentrum oder Serverraum bezeichneten Umgebung untergebracht.
Bei einem Serverraum kann es sich um nur einen winzigen Raum oder aber um viele große Räume mit Hunderten wenn nicht gar Tausenden von Servern handeln. Letztere werden häufig als Rechenzentren bezeichnet. Sie sind zum Schutz der in ihnen aufgestellten Server konzipiert und mit extrem zuverlässigen Stromversorgungen und Generatoren, hoher physischer Sicherheit und einem High-End-HVAC-System (Heizung, Belüftung, Klimaanlage) ausgestattet.
Der Hauptverwendungszweck eines KVM-Switch besteht darin, eine einzige KVM-Konsole mit mehreren Geräten zu verbinden, so dass der Benutzer über seine eigene KVM-Konsole selektiv unterschiedliche Geräte steuern kann.

Vorteile von KVM-Switches
Durch den Einzel- oder Mehrbenutzerzugriff auf mehrere Server bieten KVM-Switches Organisationen jeder Größe die folgenden Vorteile:
- Reduzierte Kosten - Da durch einen KVM-Switch die Notwendigkeit entfällt, an jedem Server eine Tastatur, einen Monitor und eine Maus anzuschließen, sind zur Verwaltung vieler Server nur sehr wenige Tastatur-, Monitor- und Mausgeräte erforderlich. Dies senkt nicht nur die Hardwarekosten, sondert spart auch wertvollen Platz und vereinfacht die Stromversorgung, Heizung und Kühlung.
- Verbesserte Geschäftskontinuität - KVM-Switches ermöglichen den "Out-of-Band"-Zugriff auf die Server und anderen IT-Geräte einer Firma. Als solche sind sie nicht abhängig von einem Firmen-Backbone oder Firmennetzwerk. Der Zugriff, die Verwaltung und die Steuerung der Server sind somit auch bei einem Ausfall des Firmennetzwerks selbst gewährleistet. Über einen KVM-Switch kann sogar von einem Remotestandort aus ein vollständiger Systemneustart durchgeführt werden.
- Unabhängig von Hardwareplattformen und Betriebssystemen - KVM-Switches sind für heterogene Serverumgebungen konzipiert. Sie sind nicht abhängig von der Hardware oder dem Betriebssystem eines bestimmten Herstellers. Sie können in IT-Umgebungen mit Servern unterschiedlicher Hersteller wie HP, IBM und Sun und verschiedenen Betriebssystemen wie Solaris, Unix oder Windows eingesetzt werden.
Analoge und digitale KVM-Switches:
Welchen Switch benötigen Sie für Ihre Organisation?
Auf diese Frage gibt es keine richtige Antwort. Sowohl analoge Switchlösungen mit modularen KVM-über-IP-Funktionen als auch digitale Switchlösungen mit integriertem KVM-über-IP bieten Vorteile. Eine analoge Out-of-Band-KVM-Lösung eignet sich im Allgemeinen am besten für kleine bis mittelgroße Rechenzentren. Digitale In-Band-KVM-Lösungen sind dagegen für große national oder global verteilte Rechenzentren die beste Wahl.
Die folgende Tabelle fasst einige der wichtigsten Unterschiede zwischen analogen und digitalen KVM-Lösungen zusammen.
| | Analoger KVM-Switch | Digitaler KVM-Switch |
| Zugriff/Verbindung | - Out-of-Band
- Netzwerkabhängig
| - In-Band
- Netzwerkunabhängig
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| Vorteile | - bessere Videoleistung/-verwendbarkeit
- unblocked-Zugriff
- weniger Netzwerkbandbreite erforderlich
| - weniger Kabel
- einfachere und kosteneffizeintere Skalierbarkeit
- nutzt vorhandene LAN-Infrastruktur
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| Nachteile | - mehr CAT5-Kabel notwendig
- mehr Komponenten
- Viedeoqualität nimmt mit der Entfernung ab
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- Beschränkungen von KVM über IP (Bildveränderung, Latenz)
- belegt Netzwerkbandbreite
- Zugriffsblockierung
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Digitale und analoge Lösungen können entsprechend den Anforderungen Ihrer Organisation unabhängig voneinander verwendet oder kombiniert werden. Mit ein oder zwei integrierten Switches in einer analogen Lösung können Sie eine Verbindung mit einer kleinen Anzahl von Servern herstellen. Eine digitale KVM-Lösung ermöglicht die Verbindung mit einer großen Anzahl von Rechenzentren an mehreren Standorten. Sie können je nach Bedarf jedoch auch eine kombinierte Lösung mit analogen und digitalen KVM-Switches entwerfen.

KVM für das Unternehmen
Ein typisches Merkmal der IT-Umgebung in Unternehmen sind die zahllosen auf mehrere Rechenzentren und Niederlassungen in der ganzen Welt verteilten Serverschränke. Die Bereitstellung von unabhängigen eigenständigen KVM-Switches in jedem Schrank kann sich als extrem unpraktisch und ineffizient erweisen.
Eine umfassende KVM-Lösung mit digitalen KVM-Switches und zentraler Verwaltungssoftware kann Sie bei der Verwaltung der NOCs, lokalen und entfernten Rechenzentren und der verstreuten IT-Operationen, die den Betrieb Ihres Unternehmens gewährleisten, unterstützen.
Digitale KVM-Lösungen ermöglichen einen extrem sicheren Zugriff sowie die Steuerung und Verwaltung einer gesamten Unternehmensinfrastruktur über nur eine webgestützte Schnittstelle. Sie kombinieren den Komfort von Remote- Verwaltungssoftware mit der Leistung von rackmontierten KVM-Switches. Mehrere Benutzer können über eine Vielzahl von Verbindungsoptionen auf mehrere Server und Plattformen zugreifen und diese verwalten. Dank der Plug&Play-Architektur können IT-Mitarbeiter die vorhandene Netzwerkinfrastruktur nutzen, und über einen Webbrowser erhalten sie jederzeit und von einem beliebigen Standort aus konsolidierten Zugriff auf nahezu jedes IT-Gerät im Unternehmen.
Die Kombination von KVM-Switches mit zentraler Verwaltungssoftware ermöglicht die Steuerung und Verwaltung mehrerer Rechenzentren. Über nur eine IP-Adresse und einen Bildschirm können die Mitarbeiter des Rechenzentrums mehrere lokale, regionale oder weltweite Rechenzentren auf Unternehmensebene steuern.
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