Home

Die Philosophie:

Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit qualifizierten Partnern die schlüsselfertige Errichtung und physikalische Absicherung von Rechenzentren und Telekommunikationsbereichen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Sicherheitsansprüche des Kunden, abhängig von seinem Verfügbarkeitsanspruch und den bereits getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Wir verpflichten uns, die jeweils auf die Kundensituation optimale Lösung zu erarbeiten und umzusetzen.

Leistungsübersicht:

  • Katastrophenmanagement:
    • Sicherheitsraum
    • Serversafes
    • Datenträgersafes
    • Branddetektion und -Bekämpfung
    • Alarmmanagement
    • Zutrittsmanagement
  • Funktionsmanagement
    • Klimamanagement
    • Energiemanagement


KATASTROPENMANAGEMENT

Sicherheitsraum: Hochsicherheits - Rechenzentrum System PRIORIT

Am Mittwoch, den 10. Dezember 2003 wurde das neue Hochsicherheits-Bausystem für Rechenzentren (HS-RZ) als Komplettraum mit großformatiger Türe, Überdrucköffnung, sowie mit Kabel-, Rohr- und Lüftungsschott von der MPA Braunschweig (IBMB) entsprechend den Anforderungen der EN 1047/2 mit Erfolg geprüft.

Die Testergebnisse haben unsere Erwartungen übertroffen. Es verbleiben Sicherheitsreserven von mehr als 50% (Soll- zu Istwerten). Auch Datenträger, die einer Temperatur von max. 50°C ausgesetzt werden dürfen, können im Raum sicher gelagert werden.

Wir sind stolz darauf, den ersten modularen Raum geschaffen zu haben, der die Anforderungen des IT-Schutzes mit denen des Baurechtes (DIN 4102, EN 1047, DIN/VDE) in einer Lösung vereint. Die Anforderungen an Brand-, Einbruch-, Trümmerlasten-, Wasser- und Staubschutz sowie die Forderungen der Statik werden auf sehr hohem Niveau erfüllt.

  


Die Produkteigenschaften:

  • Temperatur/Brandbeständig nach EN 1047/2
  • Luftfeuchte nach EN 1047/2 < 85% rel. Luftfeuchte
  • Brandwand (DIN 4102/2 F 180), Feuerwiderstand entsprechend DIN 4102 über 360 min. hinausgehend
  • Feuerwiderstand der Wandungen (> F180) auch von innen nach außen, baurechtlich entsteht ein eigener Brandabschnitt
  • Extreme Festigkeit der Wandungen auch gegen hohe dynamische Belastungen von 3 x 3000 Nm nach langer Branddauer
  • Strahl- und löschwasserfest (IP X6)
  • Feinstaubdicht (IP 5X)
  • Extrem hoher Trümmerlastenschutz (statische Deckenlasten über 5000 N/m² möglich)
  • Eine mehrgeschossige Bauweise ist möglich (Sonderkonstruktion)
  • Einbruchschutz entsprechend WK II/III
  • Modular, individuell zu gestalten
  • Gebäudeunabhängig
  • Witterungsbeständig (Außenaufstellung möglich)


Wir freuen uns, unseren Kunden ein HochSicherheits-RechenZentrum (HS-RZ) bieten zu können, welches mit seinen Eigenschaften konkurrenzlos sicher ist. Und dies zu einem erstklassigen Preis / Leistungsverhältnis.
Weitere Bilder erhalten Sie hier.



Serversafes:

Mit dem Serversafe von PRIORIT bieten wir Ihnen die geeignete Lösung, einzelne Rechnereinheiten besonders zu schützen.

Vor allem Backup-Systeme sollten separat vom übrigen Equipment untergebracht werden. Ein aktuelles und lückenloses Backup ist die Grundvoraussetzung für den schnellen Wiederanlauf der IT und damit des Unternehmens. Mit diesem Serversafe werden die höchsten Schutzanforderungen für Ihr Backup erfüllt.

Sollte der Anwender einen physikalischen Schutz für einzelne Systeme benötigen, ist der Serversafe die geeignete Maßnahme.

Datenträgersafes:

Die manuelle Auslagerung von Datenträgern sollte in einen, von den IT-Systemen und Sicherungslaufwerken getrennten Brandabschnitt erfolgen. Zur Archivierung dieser Speichermedien sollte ein Datenschutzsafe mit der Klassifizierung S 120 DIS nach VDMA 24991/1 genutzt werden.

Auf Grund extremer Anforderungen bezüglich Brandbeständigkeit sowie Rauch- und Wasserdichte ist in diesen Safes eine gesicherte Archivierung auch im Katastrophenfall garantiert. In keinem Sicherheitskonzept darf die Lagerung der Datenträger außer Acht gelassen werden. Es ist auch zu beachten, dass der geeignete Safe, abhängig vom Datenträgervolumen und Aufstellungsort, gewählt und in die Gesamtkonzeption eingebunden wird.

Branddetektion- und Bekämpfung:

In der Schadensbegrenzung ist der Prävention der höchste Stellenwert einzuräumen. Aus diesem Grunde sind automatische Brandmeldeanlagen heute nicht mehr aus einer IT- Umgebung wegzudenken. Bei der Planung einer geeigneten Anlage sind verschiedene Faktoren zu beachten. Unterschiedliche Maßstäbe innerhalb und außerhalb des Rechenzentrums sollten berücksichtigt werden. Wiederholt sind Rechenzentren anzutreffen bei denen nur der IT- Bereich selber, nicht aber angrenzende Bereiche überwacht werden. Wenn man bedenkt, dass die meisten Rechenzentren durch Gefahren von außen (Feuer-, Temperaturüberschlag, Löschwasser, Brandgase) in Mitleidenschaft gezogen werden, ist eine Detektion des Umfeldes unabdingbar.

Um einen Brand innerhalb des IT-Bereiches nach Möglichkeit in seiner Entstehungsphase zu erkennen, werden in diesem Bereich hochsensible Brandfrüherkennungssysteme (RAS) angebracht, die einen Entstehungsbrand bereits in der Pyrolysephase erkennen. Somit wird die Reaktionszeit maßgeblich verlängert, was es dem Fachpersonal ermöglicht, manuell und gezielt einen Brand einzudämmen oder zu vermeiden. Sollte im Alarmfall eine schnelle, manuelle Reaktion vor Ort nicht gewährleistet sein, werden zusätzlich Brandmelder eingesetzt, die über eine Brandmeldeanlage (BMA) gezielte Reaktionen (Meldung an Feuerwehr, Auslösung automatischer Löschanlagen) veranlassen.

Wie weit das Umfeld des IT-Bereiches einzubinden ist und mit welchem Meldetyp überwacht wird, hängt von der Nutzung und den baulichen Gegebenheiten ab. Es ist darauf zu achten, welche Zündquellen und Brandlasten anzutreffen sind. Ebenso ist zu beachten, dass Elektroverteiler bis hin zur Hauptstromverteilung in das Brandmeldekonzept eingebunden werden. Lüftungskanäle sind ebenso in das Überwachungskonzept aufzunehmen, um vor korrosiven Brandgasen zu schützen.

Um die angedeuteten Faktoren in einem ganzheitlichen Konzept zu berücksichtigen, ist die Planung durch einen Fachplaner unabdingbar.

Alarmmanagement:

Mit einem sinnvoll eingesetzten und gut organisierten Alarmmanagement kann man Katastrophen vorbeugen und Funktionen sichern.

Was zeichnet ein gutes Alarmmanagement aus?

Ziel eines guten Alarmmanagements ist es, eine verantwortliche Person zur richtigen Zeit über den Alarm zu informieren. Je mehr die Sammelalarme aufgeteilt werden, desto detaillierter können Personen informiert werden. Es muss klar definiert sein, wer und wann alarmiert werden soll. Es muss ebenso definiert sein, wer weiter alarmiert werden soll, wenn sich die erste Person nicht meldet (Eskalation). Jede Person, die verantwortlich für eine Alarmmeldung ist, muss über die nötigen Kenntnisse verfügen oder es muss gewährleistet sein, dass sie bei einem Ereignis an die nötigen Informationen gelangt.

Wichtige Punkte für ein sinnvolles Alarmmanagement sind:

  • Um die Akzeptanz eines Alarmmanagement- Systems zu erreichen, muss es von überall erreichbar sein.
  • Für jede zu alarmierende Person sollte es nur ein Alarmierungssystem geben.
  • Spezielle Abläufe sollten konfigurierbar sein.
  • Verschiedene Abläufe zu verschiedenen Zeiten sollten frei definierbar sein.
  • Um unbefugten Zutritt zum System zu vermeiden, muss die Möglichkeit der Passwortvergabe und die Zuordnung von Benutzerrechten enthalten sein.


Weitere Schlagworte:

  • Protokollierung
  • Archivierung
  • Möglichkeiten zur Systemerweiterung
  • modularer Aufbau
  • Wirtschaftlichkeit


Zutrittsmanagement:

Neben den Elementarschäden wie Wasser und Feuer gehört der Schutz vor unberechtigtem Zutritt zu den wichtigsten Aspekten der RZ-Sicherheit. Dabei steht der Schutz vor Vandalismus, Sabotage und Diebstahl im Vordergrund. In den vergangenen Jahren wurde eine steigende Zahl von Delikten durch eigene oder ehemalige Mitarbeiter in Betrieben verzeichnet. Der Zutritt in den IT-Bereich sollte daher über ein Zutrittskontrollsystem gesteuert und protokolliert werden. Das unautorisierte Eindringen in den IT-Bereich sollte durch eine Einbruchmeldeanlage erkannt und weitergeleitet werden.

Um den unerwünschten Zugang zu verhindern, sind folgende Faktoren festzulegen:

  • Wer ist für den Zutritt in welchen Bereich autorisiert und wie wird dieses kontrolliert?
  • Wie wird ein unerwünschtes Eindringen frühzeitig erkannt und an eine ständig besetzte Stelle weitergeleitet?
  • Welcher physikalische Widerstand muss errichtet werden, um ein gewaltsames Eindringen zu vermeiden?

Auf Grundlage dieser Fragestellungen lässt sich ein ganzheitliches Zutrittsmanagement erstellen und umsetzen.

FUNKTIONSMANAGEMENT

Klimamanagement:

Da sich das notwendige Prozessklima in einem engen Korridor bewegt, ist der Einsatz hochwertiger Präzisionsklimageräte notwendig.

Das geeignete IT-Klima ergibt sich aus der relativen Luftfeuchte und der Temperatur. Um Korrosionen an der IT auf der einen Seite und die Gefahr von statischen Aufladungen auf der anderen Seite zu vermeiden, ist eine durchschnittliche relative Luftfeuchte (nach VDI 2054) von 30 - 68% notwendig. Die durchschnittliche Raumtemperatur sollte in einem Korridor zwischen 21°C und 28°C gehalten werden. Je geringer die Schwankungen, um so besser für die Systeme.

Die Planung der geeigneten Anlage ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So spielt die Belegungsdichte und auch die Anordnung der IT eine entscheidende Rolle für die Auslegung der richtigen Klimageräte. Ebenso ist es notwendig, auf eventuelle Veränderungen im IT-Umfeld einzugehen. Es ist dramatisch, wenn Anlagen zu klein ausgelegt werden. Ebenso macht es keinen Sinn, sie zu überdimensionieren, da dies unnötige Anschaffungs- und Betriebskosten verursacht. Aus Sicherheitsgründen ist eine Redundanz (N +1) unabdingbar, die im Störungs- aber auch im Wartungsfalle den unterbrechungsfreien Betrieb garantiert. Es ist darauf zu achten, dass die Klimageräte möglichst nah um den IT-Bereich herum aufgestellt sind, um die Gefahr vor Sabotage zu minimieren. Auf der anderen Seite sollten sie unter keinen Umständen innerhalb des Rechnerbereiches aufgestellt werden, da diese selbst wiederum als Gefahrenquelle betrachtet werden müssen.

Energiemanagement:

Mit der Liberalisierung des Energiemarktes ist die Qualität der Energieversorgung in Frage gestellt. Das bedeutet, dass die hochsensiblen IT-Systeme vor unerwünschten Stromschwankungen und vor kurzzeitigen Energieausfällen geschützt werden müssen. Dazu benötigt man eine auf den Bedarf abgestimmte Elektroplanung. Durch geeignete USV-Systeme muss eine kurzfristige Energieunterbrechung überbrückt und unerwünschte Störungen ausgeschlossen werden. Für den Fall, dass es zu einer längeren Unterbrechung der Energieversorgung kommt, ist ein passendes Notfallkonzept auszuarbeiten, welches wiederum individuell auf die jeweilige Situation konzipiert sein sollte. Ebenso ist über einen sauberen Aufbau der Verteileranlagen, ein geeignetes Überspannungskonzept und, für den Notfall, auch über ein Notstromkonzept nachzudenken.

Für eine erste unverbindliche Kontaktaufnahme können Sie unser Kontaktformular benutzen.